Stiftungder Deutschen Lions

Hungersnot in Südsudan

Die Not ist akut – Wir helfen nachhaltig!

(Südsudan 22.06.2017) Unser Lions-Kooperationspartner Help aus Bonn ist in Südsudan aktiv und betreibt Projekte zur nachhaltigen „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dazu gehören die Sicherung der Wasserversorgung und die Verbesserung der allgemeinen Hygienebedingungen sowie die langfristige Sicherung der Ernährung von Inlandsvertriebenen und lokaler Bevölkerung im Osten des Landes. Help arbeitet mit einheimischem Personal und ist seit 2011 in Südsudan tätig.

Lokale Helfer messen den Umfang des Oberarms eine Kindes (Foto: Help/Simiatis)

Direkte Anwendung der Spenden möglich

Jetzt kann Help direkt auf bestehende Strukturen zurückgreifen. Derzeit gilt es vor allem lebensrettende Nahrungsmittel für die extrem vielen unterernährten Kinder bereitzustellen. Bitte helfen Sie den Menschen in Afrika!

Spenden bitte an:

Hilfswerk der Deutschen Lions e.V.
Frankfurter Volksbank eG
IBAN: DE83 5019 0000 0000 3005 00 (DE83501900000000300500)
BIC: FF VBD EFF (FFVBDEFF)

Verwendungszweck: Hunger - Afrika

oder mit wenigen Klicks online spenden!

Der besondere Mehrwert: Hilfe zur Selbsthilfe

Die Begünstigten werden bei jedem Schritt der Projekte von Help eng eingebunden und erfahren dadurch die Vorteile von Zusammenarbeit und dem Teilen gemeinsamer Ressourcen. Der langfristige Ansatz stärkt die Strukturen vor Ort, die Projekte übernehmen eine Vorbildfunktion und können skaliert und auf andere Regionen übertragen werden. Unterstützen Sie diese Hilfe, um die Situation der Menschen akut zu verbessern und eine bessere Zukunft zu fördern.

Lesen Sie hier alle Informationen
zu den aktuellen Maßnahmen:

(Klicken Sie auf die einzelnen Überschriften)

Die Lage in Südsudan

Die derzeit am schwersten von Hunger betroffenen Länder auf dem afrikanischen Kontinent. (Grafik: HDL)

In Südsudan hofften die Menschen nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs nach der Erklärung der Unabhängigkeit 2011 auf Frieden und wirtschaftliche Entwicklung. Doch schon Ende 2013 wurde diese Hoffnung zerstört. Aus einem Konflikt innerhalb der amtierenden Regierung entwickelte sich ein Bürgerkrieg. Tausende Binnenvertriebene und eine Spaltung des Landes sind die Folge. Der Krieg verhindert den Anbau von Nahrungsmitteln, Ernten fielen aus und den Menschen bricht zunehmend die Existenzgrundlage weg. Und die Lage spitzt sich zu. Die Vereinten Nationen hatten bereits im Februar für Südsudan offiziell den Hungernotstand ausgerufen.

Eine große Herausforderung ist die große Abhängigkeit der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Fast 90 % leben von der Hand in den Mund. Die Preise für Nahrungsmittel steigen zunehmend und der Kauf von Lebensmitteln ist für den Großteil der Bevölkerung schlicht unerschwinglich.

Wir unterstützen unseren Partner Help bei dem Vorhaben, nachhaltig und langfristig zu helfen. Help setzte sich vor allem für lokale Bewohner, Flüchtlinge und Vertrieben in den Regionen Western Bhar el Ghazal, Warrap State, Lakes State und Equatoria ein.

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Nothilfe und langfristige Ernährungssicherung Hand in Hand

Mit Vitaminen angereicherte Spezialnahrung verhilft den akut vom Verhungern bedrohten Kindern wieder zu Kräften (Foto: Simaitis/Help)

Um den Menschen zu helfen, lindert Help die akute Not mit Hilfslieferungen von therapeutischen Nahrungsmitteln, Medikamenten gegen Unterernährung sowie Vitaminen und Spurenelementen für Kinder und Schwangere.

Rund 4.500 Haushalte, insbesondere Familien, die sich akut selbst gar nicht versorgen können, werden mit Nahrungsmittelpaketen ausgestattet und so viele Menschen vor dem drohenden Hungertod bewahrt.

Langfristig unterstützen ihre Spenden unseren Partner bei der Fortführung eines Projekts zur Ernährungssicherung, das die gesamte landwirtschaftliche Produktion stärkt. Hierzu werden Saatgut und Setzlinge ausgegeben, Schulungen in Anbaumethoden durchgeführt, Saatgutproduktion, Bewirtschaftungsmethoden und Vermarktungsstrategien vermittelt.

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Sauberes Wasser und verbesserte Hygiene retten Leben

Die Cholera hat schon Opfer gefordert - verschmutzes Wasser und mangelnde Hygienemöglichkeiten sind oft die Ursache für eine Infektion (Foto: Simaitis/Help)

Ein weiterer Teil der Maßnahmen, die Sie mit Ihrer Spende unterstützen können, zielen auf eine verbesserte Wasserversorgung und Hygienesituation. Sicheres Trinkwasser ist Mangelware, die Menschen müssen Oberflächenwasser trinken, was häufig die Übertragung von Krankheiten mit sich bringt. Auch eine schlechte Hygienesituation, fehlende Latrinen und Waschgelegenheiten begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten, insbesondere der gefährlichen Cholera. Die geschwächten Körper haben keinerlei Abwehrkräfte gegen Infektionen und Krankheiten. Als wäre der Hunger noch nicht schlimm genug, sind bereits Todesfälle durch Cholera aufgetreten.

Um die Wasser- und Hygienesituation zu verbessern, werden insgesamt 16 Tiefbrunnen gebohrt, die rund 8.000 Menschen mit Wasser versorgen können. Weitere 40 defekte Brunnen werden repariert, davon profitieren rund 20,000 Menschen (bei einem Wassergrundbedarf von 15 Litern pro Tag). Die Menschen vor Ort werden durch die Bildung von sogenannten "Wasserkomittees" und Schulungen eng eingebunden und übernehmen damit selbst die Verantwortung für die Instandhaltung der Anlagen und die Wasserausgabe.

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