Stiftungder Deutschen Lions

Wasser ist Leben

Lions machen sich stark für sauberes Wasser!

Zu den Millenniums-Entwicklungszielen (Millennium Development Goals – kurz MDG) der Vereinten Nationen gehört auch das MDG 7: „bis 2015 den Anteil der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zu halbieren“ Dazu haben Lions in den letzten Jahren einen echten Löwenanteil beigetragen.

Ein zentrales Thema und ein großes Ziel

Fast kein Projekt in der Entwicklungszusammenarbeit kommt ohne das Thema Wasser aus. Seit vielen Jahren engagieren sich die deutschen Lions für sauberes Wasser.

Lions für WaSH!

Mit WaSH-Projekten (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) verfolgen Lions aktuell einen bewährten und umfassenden Ansatz zur Lösung eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts: Den Zugang zu sicherem Wasser und überlebenswichtige sanitäre Grundversorgung.

WaSH-Projekte weltweit

“WA-S-H” steht für Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. WaSH-Projekte verfolgen einen umfassenden Ansatz zur Lösung eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts: Nach wie vor müssen etwa 750 Millionen Menschen weltweit ohne Zugang zu sicherem Wasser und 2,5 Milliarden ohne sanitäre Grundversorgung auskommen.

Lions helfen!

Mit nachhaltigen Projekten zum umfassenden Wassermanagement in Kooperation mit unseren Partnerorganisation, lokalen Partnern und dem bewährten Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe. WaSH-Projekte stehen für einen bewussteren Umgang mit Wasser und Hygiene – und damit für eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitssituation der Menschen.

Lions unterstützten WaSH-Projekte...

im Südwesten Äthiopiens

"Wasser ist Leben" steht für nachhaltige Lions-Projekte im Bereich WaSH und ist außerdem das Motto des Kongress der Deutschen Lions 2019 in Kiel. Der Distrikt Nord (N) unterstützt im Lions-Jahr 2018/2019 ein umfassendes und nachhaltiges Wasserprojekt in Äthiopien, im Südwesten des Landes in den Verwaltungsbezirken (Woredas) Shashogo und Misrak Badawachu, die sich in der Provinz SNNPR (Southern Nations Nationalities People´s Region) befinden. Das Projekt in bewährter Kooperation mit der Antonia-Ruut-Stiftung initiiert und umgesetzt und hat die Verbesserung der Wasserversorgung sowie eine nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Äthiopiens zum Ziel.

Lesen Sie hier mehr zum Distriktprojekt des Distrikts N

in der Republik Elfenbeinküste

Bis Frühjahr 2018 wurden mit Hilfe der Lions in der Republik Elfenbeinküste bereits sechs Wasserpumpen und Wasserstellen technisch instand gesetzt. Neben der technischen Überholung und Prüfung der Wasserqualität werden für jede Pumpe unter den Gemeindemitgliedern Wasserkomitees gegründet, die für die langfristige Instandhaltung verantwortlich sind. Rund 600 Menschen erhielten zudem allgemeine Hygieneschulungen und Schulungen zur hygienischen Wasserentnahme, die nun das erworbene Wissen weitergeben. Das Projekt wird fortgesetzt.

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in Syrien

Sauberes Wasser ist eine Überlebensgrundlage. In Al Hussainiyah, im südlichen Teil des Landkreis Damaskus ist die Trinkwasserversorgung mangelhaft, die Abwasserentsorgung ist nahezu nicht mehr vorhanden. Mit dem Wiederaufbau des Wasserver- und Entsorgungssystems helfen Lions die humanitäre Lage in Al Hussainiyah zu verbessern.

Lesen Sie hier mehr über das WaSH-Projekt in Syrien!

in Mali

In 2014 unterstützen die deutschen Lions in Kooperation mit archeNova ein umfassendes WaSH-Projekt (Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene) in Mali. Das Projekt umfasst die Verbesserung der Wasserversorgung, Hygieneschulungen und die Errichtung und Instandsetzung sanitärer Anlagen an 21 Schulen in den Landkreisen Timbuktu und Diré.

Lesen Sie hier mehr über das Projekt in Mali!

in Äthiopien

In Äthiopien setzte sich der Distrikt MS in Kooperation mit der Antonia Ruut Stiftung für ein Projekt ein, bei dem Solarbrunnen errichtet werden, die ganzjährig sauberes Wasser zur Verfügung stellen. Das Projekt sorgt ausserdem für die Ausstattung mit einem ganzen Sanitäranlagenblock und stellt durch ein ausgeklügeltes Bio-Filtersystem sogar noch Wasser für die Landwirtschaft bereit.  Das Projekt wurde von Lions Clubs International Foundation (LCIF) gefördert.

Lesen Sie hier mehr über das WaSH-Projekt in Äthiopien!

in Uganda

Als Jubiläumsactivity des Distrikts MN in Kooperation mit unserem Partner arche noVa wird derzeit in einem Projekt in Uganda der Zugang zu sauberem Wasser für eine Zielgruppe von rund 10.000 Menschen verbessert. Von dem Projekt profitieren vor allem Frauen und Kinder, die traditionell für die Wasserversorgung zuständig sind. Fehlendes Hygienewissen und ein Mangel an Sanitäreinrichtungen befördern die Übertragung von Krankheiten und führen zur weiteren Verschmutzung der Wasserquellen.

Alle Infos zum Projekt finden Sie hier!

Wasserfilter PAUL – Portable Aqua Unit for Lifesaving

PAUL steht für die Versorgung mit dem wichtigsten Lebensmittel überhaupt: Sauberem Wasser.

Als echter Sympathieträger unter den Lions-Activitys hat sich der mobile Wasserfilter PAUL (Portable Aqua Unit for Lifesaving) erwiesen, den Lions in enger Kooperation mit der Universität Kassel und verschiedenen Partnerorganisationen zum Einsatz bringen. Angefangen als Prototyp der universitären Abteilung Siedlungswasserwirtschaft wurde PAUL inzwischen in zahlreichen Ländern und unter unterschiedlichsten Bedingungen eingesetzt.

Die Stiftung sammelt zentral Spenden und kümmert sich um den Einkauf, Transport und Lagerung sowie der Vermittlung und die Begleitung der Einsätze der Filter unter Nutzung seines Netzwerks und in vertrauensvoller Kooperation mit bewährten Hilfsorganisationen und Partnerorganisationen in aller Welt.

Über die bisherigen Einsätze von Lions-PAULs, können wir bis heute ein beeindruckendes Fazit ziehen: In den vergangenen Jahren wurden Spenden zur Anschaffung von über 750 PAULS gesammelt, die in über 30 Ländern der Erde zum Einsatz kamen. Damit wurden etwa ein Drittel aller über die Universität Kassel und den Erfinder des PAUL Prof. Dr. Franz-Bernd Frechen (Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft) in die Welt gebrachten PAULs über die Lions „vertrieben“. Die höchsten Stückzahlen haben Lions nach Naturkatastrophen etwa nach Haiti,  auf die Philippinen, nach Nepal, auf den Balkan oder in die Karibik versendet.

Mit viel Erfahrung in die Zukunft

Erfahrungen aus den Einsätzen von Lions-PAULs in aller Welt haben gezeigt, dass der Einsatz von PAUL zielgerichtet und entsprechend begleitet einen höheren und nachhaltigeren Nutzen bringen kann, als im reinen Katastropheneinsatz. Zuletzt fanden sich für den Katastropheneinsatz weniger Abnehmer, da neben Transport- und Zoll auch die Schulung und der Einsatz mindesten einer Person, die sich um den sachgerechten Einsatz und die Wartung des Wasserfilters kümmert, zusätzlichen Aufwand und Kosten verursachen.

So hat sich PAULs Einsatzbereich von der reinen Bereitstellung im Katastrophenfall hin zum nachhaltigen Dauerbetrieb gewandelt. Damit verbunden ist die Schulung der Verantwortlichen, die vor Ort für den ordnungsgemäßen Betrieb und die Wartung von PAUL verantwortlich sind. Eine beratende Begleitung der ersten Zeit der Inbetriebnahme und regelmäßige Besuche (Monitoring) sowie regelmäßige Wasseranalysen haben sich ebenfalls bewährt und machen den Nutzen von PAUL messbar. Meist zeigen sich gute Erfolge vor allem durch den signifikanten Rückgang sogenannter wasserübertragbarer Krankheiten, wie z.B. Durchfallerkrankungen.

Weitere Informationen: So funktioniert PAUL

Gute Einsatzbedingungen für PAUL

Gute Erfolge erzielt PAUL, wenn ausreichend Oberflächenwasser zur Verfügung steht, d.h. in Überschwemmungsgebieten, in Gegenden wo das Wasser aus Seen oder anderen Gewässern genutzt, das Wasser in Tanks geleitet oder in Regenwassertanks gesammelt wird. Die Universität Kassel hat dieser Nutzung mit der Entwicklung der PAUL-Station Rechnung getragen, eine Konstruktion, die nicht nur den reibungslosen Dauerbetrieb unter voller Ausnutzung der Kapazität zur Filterung von über 1000 Litern Wasser pro Tag gewährleitet, sondern auch die Wartung vereinfacht. Zusatzkomponenten wie Leitungen, ein Schwimmer, der ein Überlaufen von PAUL verhindert sowie Ventile runden die PAUL-Station als kompakten Wasserversorger für ein kleines bis mittleres Dorf ab. (Foto: PAUL Station Zeichnung)

Ergänzend erforderlich: Hygienewissen und Sanitäranlagen

Der Zugang zu sauberem Wasser ist eine Grundvoraussetzung des Überlebens. Ergänzend sollte ein gutes und nachhaltiges Wasserprojekt immer auch Maßnahmen zur Bewusstseinsschulung im Umgang mit Wasser, zur Hygiene und zur Verbesserung des Zugangs zu sanitären Einrichtungen (Handwaschstationen, Toiletten usw.) beinhalten. Lesen Sie hierzu Beispiele von WaSH-Projekten in aller Welt

Was zählt ist das Ziel!

Das Ziel ist immer die Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser für Menschen in Not- und Krisengebieten.
Dazu können Lions auch weiterhin ganz wesentlich beitragen. Denn das unter den Lions gewachsene Bewusstsein über die Wichtigkeit der Ressource „Wasser“ sucht inzwischen seinesgleichen.
Neben PAUL können auch andere Methoden der Wasseraufbereitung und der Wasserversorgung – je nach Einsatzgebiet, Umständen und Anforderungen – in die Lions-Hilfe integriert werden.

Passgenaue Hilfe – Tropfen für Tropfen!

Spenden Sie unter dem Verwendungszweck „Wasser ist Leben“! So kann ihre Spende je nach Bedarf für Wasserfilter PAUL oder andere Maßnahmen der Lions-Wasserhilfsprojekte verwendet werden.

Vielen Dank!