Stiftungder Deutschen Lions

Lebenskompetenz-Programm

Aufbau des Programms

Die Stiftung der Deutschen Lions besitzt ein Lebenskompetenz-Programm und ein zertifiziertes Ausbildungsprogramm für LiA+ - Beauftragte. Dieses Programm kombiniert bewährte und neu entwickelte Einzelangebote zum gesunden und erfolgreichen Altern als Module.

Siehe LIA+-Handbuch

Die Programmbausteine wurden systematisch aufbereitet und werden laufend ergänzt. Sie dienen somit der Beauftragten-Ausbildung als auch interessierten Laien und den Lions Clubs zur Information.

Ziel des Präventionsprogramms

Das Ziel ist die Vermittlung von Wissen und das Bereitstellen von konkreten Anleitungen, die Senioren dazu befähigen, eine möglichst lange Phase des bewussten, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens in guter Gesundheit zu führen.

Die Auswahl der Themen und Übungen vermittelt Lebenskompetenz im Alter.Das Gefühl eines unmittelbaren, positiven Effekts soll die Menschen dazu motivieren, die im Programm angebotenen Tätigkeiten in ihren Alltag zu integrieren und aktiv zu bleiben.  Das Berichten im Freundes- und Familienkreis weckt auch bei diesen das Interesse an einer Veränderung im Alltag.

Beauftragten-Ausbildung

Ähnlich wie bei Lions-Quest und bei KiGa+ bilden ausgebildete Trainer das personelle Rückgrat von LiA+. Die Trainer bilden die von Lions Clubs entsandten Beauftragten aus, die dann in ihren Gemeinden Präventionsangebote koordinieren.

Alternativ können sich das Personal im Seniorenheim oder in der Altentagesstätte sowie Gruppenleiter im Sportverein mit LiA+ zusätzlich qualifizieren, um deutlich umfangreicher mit den Senioren sportliche und kognitive Fitness trainieren zu können. Die Ausbildung dieses Personenkreises kann vom jeweiligen Lions Club finanziert werden.

 

Der Modulbaukasten

bildet die Basis für das Programm Lebenskompetenz im Alter plus, kurz LiA+.

Das Präventionsprogramm umfasst insgesamt vier Bereiche, die wiederum in verschiedene Module unterteilt werden. Die Module trainieren die verschiedenen kognitiven und motorischen Bereiche, wie z.B. Gehirntraining oder Beweglichkeit. Die Bereiche setzen sich wie folgt zusammen:

I. Sicherheit und medizinische Prävention im Alter

  • Sturzprävention
  • Medizinische Prävention
  • Verkehrssicherheit im Alter
  • Gewaltprävention, Altersdiskriminierung
  • Kriminalprävention

II. Ernährung, Umwelt, Soziales

  • Ernährung
  • Wohnraumanpassung/Barrierefreie Wohnung

III. Rechtliche Aspekte

  • Vorsorgevollmacht,
  • Betreuungsverfügung
  • Rechte älterer Menschen

IV. Kognition und lebenslanges Lernen

  • Kognition
  • EDV-PC Training