Lichtblicke für Kinder in Äthiopien 2020

Der finale Spendenstand für Lichtblicke 2020 beim RTL-Spendenmarathon

„Lichtblicke“ steht für den Kampf gegen vermeidbare Blindheit durch umfassende nachhaltige Verbesserung der augenmedizinischen Versorgung hunderttausender Menschen in den ärmsten Ländern unserer Erde. Zum zehnten Mal in Folge können Lions mit einer Spendensumme von einer halben Million Euro ein großes Hilfsprojekt mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro voll finanzieren. Stiftung RTL verdoppelt bis zu 500.000 Euro und die Stiftung beantragt weitere rund 500.000 Euro Zuschüsse beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mit einem Euro dreifach helfen, dafür steht "Lichtblicke für Kinder in Äthiopien" in Kooperation mit der Stiftung RTL - Wir helfen Kindern.

Geschafft! Finaler Spendenstand am 20.11.2020:
693.258 Euro

Bericht aus Addis Abeba: Fünf Stunden in der Kinderaugenabteilung...

Um sich einen Eindruck von der aktuellen Situation für blinde und sehbehinderte Kinder in Äthiopien zu verschaffen, besuchte kürzlich unsere Stiftungs-Projektmitarbeiterin Silke Grunow die Kinderaugenabteilung am Menelik II Hospital am Universitätsklinikum Addis Abea in Äthiopien und schickte nun einen kurzen Bericht über ihre Eindrücke:

Trotz geringerer Patientenzahlen durch die Corona-Beschränkungen in Äthiopien waren sehr viele kleine Patienten vor Ort. Die Kinderaugenabteilung besteht nur aus zwei kleinen Räumen, es ist wirklich sehr beengt. Trotz dieses Eindrucks, sagte der diensthabende Arzt Dr. Sadik Taju, dass das nur rund 10 Prozent des normalen Andrangs seien.
Untersucht wurde „am laufenden Band“, nicht selten bis zu fünf Kinder parallel. Dennoch mussten viele kleine Patienten auch an diesem Tag unverrichteter Dinge wieder heimgeschickt werden, da sie aufgrund der fehlenden Räumlichkeiten und  Equipment (zum Beispiel funktionierte eine der Spaltlampen immer wieder mal nicht) nicht untersucht werden konnten. Zu normalen Zeiten schafft die kleine Abteilung etwa 200 Untersuchungen am Tag, zurzeit, wegen strenger Hygieneauflagen und weiteren Auswirkungen der Pandemie-Beschränkungen, sind es wesentlich weniger.

Die Fälle stauen sich – Referenzkrankenhaus auch für Nachbarländer

Die Diagnosen bei den Kindern umfassten so ziemlich alles, was man sich in Sachen Augenerkrankungen vorstellen kann: Ein- oder beidseitige Katarakte verschiedenster Ursachen, Hornhautschäden, erschreckend viele Retinoblastome (eine Krebserkrankung des Auges), alte, nicht behandelte Traumata und vieles mehr. Dass Erkrankungen rechtzeitig diagnostiziert werden ist eher die Ausnahme. Denn auf 110 Millionen Menschen kommen in Äthiopien gerade einmal 10 Kinderaugenärzte. Und dann ist die Behandlung oft mit langen Wartezeiten verbunden. Denn die Klinik in der Hauptstadt ist nicht nur Anlaufstelle für die äthiopischen Patienten, sie ist auch für Patienten aus den umliegenden Ländern, das wichtigste Referenzkrankenhaus.

Zum Beispiel:

Fozyia, 5 Jahre
Das kleine Mädchen wohnt etwa 250 km entfernt und kam nun mit ihrem Vater in die Klinik. Sie hatte ein Problem mit ihrem Auge als sie ein Jahr alt war. Der Vater ging mit ihr zum Arzt, als sich das Auge rötete, doch der verschrieb nur Augentropfen. Irgendwann bemerkte Fozyias Vater  einen weißen Punkt auf der Pupille und ging abermals zum Arzt. Auch diesemal konnte der nicht wirklich helfen. Irgendwann merkte Fozyias Familie, dass sie mit dem Auge anfing zu schielen. Die Ursache war die Entwicklung eines sogenannten „Lazy Eye“ (faules Auge, Fachbegriff: Amblyopie) Damit – aus dem Griechischen von „Amblyopia“, „stumpfes Auge“ – bezeichnet man eine Sehschärfenminderung des Auges, obwohl die organischen und neuronalen Voraussetzungen für gutes Sehen gegeben sind oder es einmal waren. Verursacht wurde das durch den Katarakt. Nun ist Fozyia letztlich zu Dr. Sadik nach Addis Abeba gekommen. Der Arzt vermutet einen Traumakatarakt der - frühzeitig behandelt - gute Heilungschancen gehabt hätte. Inzwischen kann die Fünfjährige nur noch hell und dunkel unterscheiden. Die Sehkraft ist fast Null. Mit einer OP wird Dr. Sadik etwa 50-60 Prozent der Sehkraft wieder herstellen können und das ist immerhin schon ein echter und großer Unterschied. Um das „faule Auge“ zu unterstützen, seine Aufgabe wieder aufzunehmen, wird das gesunde Auge nach der OP zugeklebt. Begleitende Rehabilitation und Sehschule wären optimal, jedoch für Fozyia wahrscheinlich außerhalb der Möglichkeiten.

Nanati, 7 Monate
Die kleine Nanati wohnt etwa 300 km weg und hat einen angeborenen beidseitigen Katarakt. Die Mutter hatte Röteln während der Schwangerschaft. Nanati ist nun schon 7 Monate alt und hätte ebenfalls schon viel früher operiert werden müssen. Zwar bekommt sie nun bald eine Operation, wie erfolgreich diese sein wird, kann jedoch jetzt noch nicht vorausgesagt werden. Mit einer besseren Schwangerschaftsvorsorge für die Mutter und einer rechtzeitigen Diagnose, wäre Nanati dieses Leid vielleicht erspart geblieben.

Hilfe wird dringend gebraucht

Die bleibenden Eindrücke aus der Klinik waren: Voll, überlaufen, lange Wartezeiten und laut! Baby und Kleinkindergeschrei rund um die Untersuchungen und Patientengespräche mit den Eltern und die beengten Verhältnisse ließen die Ruhe und Effizienz der Ärzte umso beeindruckender erscheinen. Dennoch muss hier viel verbessert werden. Mehr Platz, Verstärkung beim Personal, geeignete Geräte und Materialien und bessere Aussichten für die kleinen Patienten, weil sie rechtzeitig kommen, wären eine große Errungenschaft. Die Ärzte vor Ort freuen sich, dass dank des „Lichtblicke“-Projekts bald vieles besser werden kann.

„Lichtblicke“ für die Kinderaugenmedizin in Äthiopien

Das Baugrundstück für die neue und größere Augenabteilung, die Teil der Projektplanung ist, hat unsere Kollegin auch noch besichtigt. Am neuen Standort wird ein „Medical Village“ entstehen, wo dann auch die gesamte Augenabteilung unterkommen wird. Ein Vorteil des neuen Standorts ist, dass er sehr viel besser vom regionalen Busbahnhof erreichbar sein wird und direkt gegenüber der Medical School der Addis Abeba University liegen wird.

Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Zur nachhaltigen Bekämpfung vermeidbarer Blindheit in Äthiopien wollen Lions mit „Lichtblicke für Kinder“ ab 2020 umfassende augenmedizinische Dienste, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen, an zwei Standorten schaffen. Durch die Teilnahme am RTL-Spendenmarathon werden alle Spenden, die bis zur Ausstrahlung der Sendung am 19./20.11.2020 eingehen, von der Stiftung RTL mit bis zu 500.000 Euro verdoppelt. Die Stiftung stellt außerdem einen Antrag auf Bezuschussung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für noch einmal ca. 500.000 Euro.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Lichtblicke für Kinder 2020

Gleich zwei Jubiläen prägen unser aktuelles Lichtblicke-Projekt zugunsten von Kindern in Äthiopien: Es ist zum einen das zehnte Projekt dieser Art in Folge, das wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation, der Christoffel-Blindenmission, durchführen. Damit setzen wir eine Lions Erfolgsgeschichte der besonderen Art fort.

Zum anderen handelt es sich um den 25. RTL-Spendenmarathon, bei dem im November der amtierenden Governorratsvorsitzende der deutschen Lions unser Projekt live im Fernsehen vorstellt – gemeinsam mit einem prominenten Paten und einem Kurzfilm über die Arbeit in Äthiopien.

Zwei Jubiläen – ein guter Grund, das Rekordspendenergebnis vom letzten Jahr noch zu überbieten!

Aus einem Euro können drei werden!

Alle bis Sendebeginn im November gesammelten Spenden der Lions werden durch die "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern" mit bis zu 500.000 Euro verdoppelt. Außerdem beantragt die Stiftung der Deutschen Lions Zuschüsse für das Projekt beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Bei erteiltem Zuschuss umfasst das Gesamtvolumen dann 1,5 Millionen Euro.

Seit 2011 wurden aus jedem gespendeten Euro drei Euro, die in jeweils einem ganzen Land die augenmedizinische Versorgung insbesondere für Kinder nachhaltig und langfristig verbessert haben.

 

 

Lichtblicke 2020 – Hoffnung in Zeiten von Corona

Auch und gerade angesichts der weltweiten Corona-Krise sollten wir die nicht vergessen, die schon vorher täglich mit Sorge um Ihre Existenz, ihre Sicherheit und ihre Zukunft konfrontiert waren und für die sich die Situation nun zusätzlich verschärft hat. Unsere Hilfe muss weitergehen! Deshalb setzen wir unser jährliches Hilfsprojekt zur Bekämpfung von vermeidbarer Blindheit und Armut mit unvermindertem Engagement fort. Ihre Spende setzt hier ein deutlich sichtbares Zeichen!

Infomaterialien zum Download

Lesen Sie hier mehr!

Äthiopien - Ausgangssituation im Land und augenmedizinische Versorgung

Etwa 105 Millionen Menschen leben in der Demokratischen Republik Äthiopien. Auf dem Human Development Index der Vereinten Nation, ein Wohlstandsindikator für Staaten, belegte das Land im Jahr 2018 die Nummer 173 von 189. Es zählt also zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein signifikanter Teil der Bevölkerung, fast 31 Prozent, lebt unter der absoluten Armutsgrenze und muss mit umgerechnet weniger als 1,25 USD pro Tag auskommen. Schätzungsweise 49 Prozent der Bevölkerung sind unterernährt. Ursachen des Hungers sind Dürre und Überschwemmungen, verschärft durch verbreitete Entwaldung und Erosion. Nur jeder zweite äthiopische Bürger hat Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Gesundheitssystem

Die medizinische Versorgung im Lande ist selbst in der Hauptstadt Addis Abeba nicht mit Europa zu vergleichen. Die Gesundheitsinfrastruktur ist unzureichend und hygienisch zum Teil hoch problematisch. Vielfach fehlen ausgebildete Ärzte und medizinische Fachkräfte.


Augenmedizinische Versorgung

Der Bereich Augenmedizin wurde vom äthiopischen Gesundheitsministerium bislang nur nachrangig behandelt. Aufgrund begrenzter Kapazitäten und geringen Budgets zur augenmedizinischen Versorgung sind die notwendigen Gesundheitsdienste nur schlecht oder gar nicht ausgestattet.

Demgegenüber gehört Äthiopien jedoch zu den Ländern in Subsahara-Afrika, in denen Blindheit und Sehbehinderung am häufigsten vorkommen. Diese haben auch schwerwiegende wirtschaftliche Folgen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Behinderung und Armut. Dabei sind in Äthiopien Erblindung und Sehstörungen größtenteils vermeidbar und/oder gut behandelbar.

Die Vermeidung von Blindheit bzw. die Verringerung des Blindheitsgrades würde zur Linderung der Armut beitragen. Denn durch die Erhaltung oder Wiedererlangung des Sehvermögens haben Menschen, insbesondere Kinder, leichteren Zugang zu Bildung und wirtschaftlicher Teilhabe.

Kinder sind besonders betroffen

Im Vergleich zur Erwachsenenblindheit stellt die Sehbehinderung bei Kindern eine besondere Herausforderung dar. Kinder, die mit einer Sehbehinderung geboren werden, benötigen dringend eine augenmedizinische Versorgung, damit eine normale Entwicklung garantiert werden kann. Denn eine zu späte Intervention kann zu Sehbehinderungen führen, die im Erwachsenenalter nicht mehr korrigierbar sind.

Trotz des hohen Bedarfs ist die Zahl der pädiatrischen Augenzentren und augenmedizinischen Fachkräfte bei Weitem nicht ausreichend, um den hohen Bedarf im Land zu decken. Laut WHO soll es mindestens eine pädiatrische Augenklinik pro 10 Millionen Einwohner geben. Doch für die 105 Millionen Einwohner in Äthiopien stehen nur sechs ausgebildete pädiatrische Augenärzte zur Verfügung. Der Mangel an voll ausgestatteten Augenkliniken und qualifizierten Fachkräften im Bereich Kinderaugenmedizin stellt somit eine enorme Belastung für die gesamte Gesundheitsversorgung dar.

Weitere Einschränkungen durch Corona

Die an sich schon außerordentlich schwierigen Zustände in der Gesundheitsversorgung werden durch die Corona-Pandemie noch verschärft. Unsere Partnerorganisation, die Christoffel Blinendmission (CBM), berichtet aus Äthiopien, dass die Stimmung unter dem medizinischen Personal angespannt und COVID-19 überall ein Thema ist. Die Krankenhäuser stellen bis auf weiteres die Behandlung von selektiven Fällen ein und behandeln nur noch Notfälle. Jede Verbesserung der medizinischen Versorgung im Land erhöht langfristig auch die Versorgungskapazitäten in Krisen wie dieser. Nicht zuletzt deswegen bleiben die Planungen für unser Lichtblicke-Projekt bestehen.

Dieses Projekt kann jedoch nur mit Ihrer Unterstützung verwirklicht werden.
Vielen Dank für Ihre Spende!

 

Die Projektplanung - So helfen wir!

Angesichts der großen Not besteht das globale Ziel unserer Hilfe darin, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die Blindheit im Einzugsgebiet zu verringern, indem der Zugang und die Qualität der Augengesundheitsdienste mit Fokus auf Kinderaugenmedizin verbessert werden. Die spezifischen Ziele sind:

  • Verringerung von Blindheit und schwerer Sehbehinderung bzw. schlechtem Sehvermögen von Kindern.
  • Stärkung der präventiven und medizinischen Versorgung durch kapazitätssteigernde Maßnahmen.

Zur nachhaltigen Bekämpfung vermeidbarer Blindheit in Äthiopien wollen Lions umfassende augenmedizinische Dienste, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen, an zwei Standorten schaffen. Für diese Projekte benötigen wir Ihre Spende!

Standort 1: Menelik II Krankenhaus

An diesem Standort besteht das Ziel darin, eine umfassende augenmedizinische Versorgung für Kinder einzurichten. Zu diesem Zweck werden an der Augenklinik des Menelik II Krankenhauses der Universität von Addis Abeba spezialisierte Augenheilkunde-Angebote für Kinder gestärkt. Dazu gehören die folgenden Maßnahmen:

  • die umfassende Renovierung der bestehenden Augenstation sowie der Bau eines Low Vision Zentrums für Menschen mit schlechtem Sehvermögen,
  • Errichtung eines zusätzlichen Operationsaal eigens für pädiatrische Operationen,
  • Bestellung von neuen hochwertigen Geräten, Low Vision Geräten und Verbrauchsmaterialien für pädiatrische Operationen, Linderung von Sehstörungen und weitere Dienstleistungen in den oben genannten Abteilungen.

Darüber hinaus ist die Entwicklung eines Trainingszentrums für medizinische Fachkräfte geplant. Hierfür soll erstmals in Äthiopien ein sogenanntes Fellowship Programme in pädiatrischer Augenheilkunde eingeführt werden, um den Mangel an ausgebildeten Fachpersonal im Land zu begegnen. Durch die Stärkung der Augenabteilung und die Ausstattung mit neuwertigen medizinischen Geräten kann dies verwirklicht werden.

Zudem soll ein Identifizierungs- und Überweisungssystem eingeführt werden, um die frühzeitige Behandlung oder Operation von Kindern zu gewährleisten. Während der Projektlaufzeit werden darüber hinaus an drei staatlichen Neugeborenen- Intensivstationen Screenings durchgeführt, die auf eine mögliche Schädigung der Netzhaut hinweisen.

Schulung und Information

Um die Qualität der Dienste zu steigern wird das Fachpersonal gezielt geschult. So kann sichergestellt werden, dass blinde und sehbehinderte Kinder richtig und systematisch diagnostiziert und behandelt werden. Augengesundheitsprogramme an Grundschulen sowie Sensibilisierungs- und Informationskampagnen vermitteln darüber hinaus der Bevölkerung sowie politischen Entscheidungsträgern Wissen und weitere Informationen.

Standort 2: Cheshire Services Ethiopia

Ziel an diesem Standort, der Augenklinik der Cheshire Services Ethiopia (CSE) in Addis Abeba, ist die Stärkung der augenmedizinischen Versorgung für die Bevölkerung der vier Regionen Adis Abeba, Oromia, SNNP (Southern Nations Nationalities and Peoples) und Amhara. Zu diesem Zweck sollen die augenmedizinischen Dienste an der CSE gestärkt werden. Konkret:

  • Anschaffung der hierfür notwendigen medizinischen Geräte und Verbrauchsmaterialien,
  • Bau und Ausstattung einer Optikwerkstatt,
  • Ausbildung von augenmedizinischem Fachpersonal zur Steigerung der Qualität der Dienste und um angemessene Dienste in den Zielregionen anbieten zu können,
  • Vernetzung mit den Basisgesundheitszentren und primären Gesundheitsdiensten zur besseren Identifikation, Behandlung und Überweisung von Menschen mit Sehbehinderungen,
  • Einführung von Maßnahmen, um insbesondere die ländliche Bevölkerung besser zu erreichen,
  • Qualifizierung von Mitarbeitern der Gesundheitszentren in den Zielbezirken, um die Augengesundheit auf Gemeindeebene zu verbessern.

Auch hier spielen Information und Sensibilisierung der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Dazu werden entsprechende Informationskampagnen durchgeführt. Darüber hinaus werden Lehrer an den jeweiligen Gemeindeschulen ausgebildet, um Augenerkrankungen zu erkennen und WASH Aktivitäten (WASH = Wasser, Sanitärversorgung, Hygiene) an den Schulen einzuführen.